| Sie sitzt mitten im Gesicht und kennzeichnet die Gesichtszüge des dazugehörigen Menschen: die Nase. Viele Menschen leiden unter ihr wenn sie zu groß, schief oder einen Höcker besitzt. Leider stellt sie dann einen großen Blickfang dar, da man sie wohl kaum verbergen kann. Manche Fehlstellungen der Nase können außerdem zu schweren Atemproblemen führen.
So denkt manch einer über eine Operation der Nase nach. Die plastische Chirurgie kann dabei mit einer Rhinoplastik bzw. der Nasenkorrektur Abhilfe schaffen.
Trotz manch fehlender Ästhetik übernimmt die Nase wichtige Funktionen. So ist sie nicht nur für die Sauerstoffaufnahme, sondern die Luftreinigung und Befeuchtung zuständig.
Die Nasenkorrektur zählt übrigens zu den beliebtesten und ältesten Schönheitsoperationen. Schon ca. 1200 und 700 v. Chr. soll man in der Ayurweda (Lehrbuch über komplizierte chirurgische Eingriffe) über Nasenkorrekturen gesprochen haben. Dennoch wurde solch eine Operation nicht der Schönheitswillen durchgeführt, sondern war eine Strafmassnahme für Verbrecher. Tatsächlich handelt es sich noch heute um eine aufwendige Operation. So besteht die Nase aus verschiedenen auf einander abgestimmten Teilen. Verändert man bei einer Rhinoplastik den Nasenknorpel so müssen auch die anderen Teile auf die Veränderung abgestimmt werden, umso die Balance des Gesichts zu bewahren. Der behandelnde Arzt hat also immer die schwere Aufgabe den Charakter des Gesichts beizubehalten. So zählt die Nasenkorrektur wohl zu den anspruchsvollen Operationen in der Schönheitschirurgie.
Je nach Fehlstellung der Nase finden dann unterschiedlich operative Eingriffe statt. So kann z.B. eine Schiefnase durch Korrektur der Nasenscheidewand verändert werden.
Vor der jeweiligen Operation findet ein Informationsgespräch mit dem behandelnden Arzt statt. In dieser Sitzung finden außerdem eine Untersuchung der Nasenschleimhäute sowie eine Kontrolle der Atemfunktion statt. Wie bei jeder Operation können während oder auch nach dem Eingriff Komplikationen auftreten. So kann es während der Rhinoplastik z.B. zu einem zu großen Blutverlust kommen, der eine Bluttransfusion erforderlich macht. Auch kann sich die Narbe nach dem Eingriff infizieren. |